Experiences with Diabetes

(Deutsch) Keep calm and manage your diabetes

Diabetes ist ein 24-Stunden-Job. Keine Pausen, kein Urlaub und es gibt niemanden, auf den man die Arbeit abwälzen könnte - ein Leben lang. Hin und wieder in ein Motivationsloch zu fallen ist nur menschlich. Das passiert wirklich jedem, true words.

Diabetes makes me stronger.

Gerade in solchen Momenten der akuten Unlust, ist es besonders wichtig, nicht allzu streng mit sich selbst zu sein. Akzeptiert die Tatsache, dass man gerade nicht 100 Prozent geben kann. Solange man sich nicht in Lebensgefahr begibt, sind kleine Pausen vollkommen okay.

Sucht Euch jemanden, bei dem ihr mal richtig die Luft rauslassen könnt. Redet Euch den Frust von der Seele. Das kann schon Wunder wirken. Bekommt Euren Kopf frei, beim Yoga, beim Schwimmen oder beim Laufen! Powert Euch aus und vergesst alles andere für einen Moment.

Ebenfalls mehr Schwung in den Diabetesalltag können kleine Accessoires bringen. Verschönert Eure Hilfsmittel: Ewig schwarz und schlicht wird mit den Jahren wirklich langweilig.  Also peppt die alltäglichen Gebrauchsgegenstände auf. Mittlerweile gibt es viele interessante Möglichkeiten online, um Messgeräte, Pumpen oder Diabetestaschen in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Und wenn das alles nicht gefällt, dann lasst Eure eigene Kreativität spielen und legt selbst Hand an. Pens mit Nagellack bemalen oder Taschen selber nähen sind dabei nur zwei Möglichkeiten.

Alle Jahre wieder

Vor allem in der Weihnachtszeit kommt es zu Werteachterbahn-Fahrten - das ist nicht ganz ungewöhnlich. So unverhofft der Weihnachtsmann alle Jahre wieder vor der Tür steht, so unverhofft hektisch geht es jedes Jahr bei mir und meinem Diabetes zu.  Zwischen Genschenke-Marathons, Plätzchen-Back-Sessions bei Freunden und Weihnachtsfeiern von der Arbeit, verpasse ich es immer wieder, mich sorgfältig um meinen Diabetes zu kümmern.

keep calm with friends and family

Jedoch lasse ich mich auch nicht in dieser Jahreszeit entmutigen! Ich genieße den Trubel, die Feiertage. Nasche gerne, freue mich auf meine Familie, schmeiße mich ins Geschehen und lasse meinen Diabetes, Diabetes sein. Dabei zeigt er mir immer wieder aufs Neue, auf meinen Körper zu hören. Er zeigt mir, dass ich ab und an einfach ein bisschen Ruhe von ihm brauche: Manchmal hilft erst der Abstand, wieder für etwas Klarheit und vor Allem mehr Motivation zu sorgen.
Dafür, dass ich solche Situationen heute besser akzeptieren kann, bin ich meinem Diabetes sogar dankbar. Auch wenn man sich hin und wieder schwach fühlt – ich bin davon überzeugt, dass Diabetes mich nur stärker macht.

Lisa (seit ´99 Diabetikerin) begleitet uns in 2018 mit kleinen Anekdoten aus dem Alltag. Sie bloggt von Momenten der Stärke und der Schwäche, vom Diabetes-Blues, der so manches Lied mit einem spielt und motiviert zum Weitermachen.

 

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